INterreg-Projekt Regenerate

Interreg-Projekt Regenerate

Das Interreg-Projekt Regenerate bringt starke Partner aus dem Alpenraum zusammen: das Consorzio di Promozione Turistica del Tarvisiano, die NLW Tourismus Marketing GmbH, die Cooperativa Turistica Alta Badia sowie Etifor | Valuing Nature. Neben den Hauptakteuren beteiligen sich auch weitere Akteure intensiv am Projekt, insbesondere die PromoTurismoFVG und die Fondazione DMO Dolomiti Bellunesi.

 

Zentrale Projektbausteine:

  • Analyse der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Tourismus
  • Austausch bewährter Praktiken zwischen den Regionen
  • Entwicklung einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie
  • Aufbau eines Nachhaltigkeits-Toolkits
  • Einbindung lokaler Gemeinschaften und junger Menschen

 

Gemeinsam verfolgen sie ein Ziel: Tourismus in alpinen Regionen neu zu denken und zukunftsfähig zu gestalten – im Einklang mit Natur, Mensch und Lebensraum.

Regenerativer Tourismus – mehr als Nachhaltigkeit

Regenerate setzt bewusst auf einen Perspektivenwechsel: weg von reiner Nachhaltigkeit hin zu einem regenerativen Tourismus.

Regeneration bedeutet mehr als Nachhaltigkeit. Während Nachhaltigkeit negative Auswirkungen reduziert, zielt Regeneration darauf ab, Systeme aktiv zu stärken.

Zentrale Handlungsprinzipien:

  • Natur als Stakeholder: Natur wird als aktiver Bestandteil der Entwicklung verstanden und in Entscheidungsprozesse einbezogen.
  • Neue Denkweisen: Systemisches Denken und lokale Lösungen stehen im Mittelpunkt.
  • Orte als lebendige Ökosysteme: Destinationen sind Lebensräume, nicht Produkte.
  • Gemeinschaftsgetragene Entwicklung: Tourismus entsteht gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung.


So entsteht ein Tourismus, der nicht nur nutzt, sondern positiv zum Lebensraum beiträgt.

Ideen, die Zukunft gestalten

Ein zentraler Bestandteil des Projekts war der Ideenwettbewerb 2025 unter dem Motto:

„Weniger Müll, mehr Zukunft – Deine Idee für ein sauberes Daham!“

Dabei verfolgten alle vier Projektregionen einen gemeinsamen Ansatz: Jede Region definierte eine eigene Challenge, abgestimmt auf ihre spezifischen Herausforderungen vor Ort, um gezielt neue Ideen und kreative Lösungsansätze anzustoßen.

In der NLW Tourismus Marketing GmbH lag der Fokus auf der Reduktion von Müll in der Natur. Andere Partnerregionen wie Tarvisio, Alta Badia und Arabba setzten jeweils eigene thematische Schwerpunkte – immer mit dem Ziel, regenerative Entwicklungen im Tourismus voranzutreiben.

Die zahlreichen Einreichungen zeigten eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft und Engagement im Alpenraum steckt. Ausgewählte Ideen wurden im Anschluss weiterentwickelt und in den Hackathon-Prozess überführt.

Mehr zu den Challenges der einzelnen Regionen und weiteren Projektinitiativen findest du auf der Regenerate-Website.

Begleitet wurde der Wettbewerb in der NLW von einer starken Mitmachbewegung: Im Rahmen der Community-Challenge #sauberesdaham #natuerlichwir setzten viele mit eigenen Aktionen ein sichtbares Zeichen für eine saubere und lebenswerte Umwelt.

Die engagiertesten Beiträge wurden schließlich mit erlebnisreichen Ausflügen in die Region belohnt – als Anerkennung für ihren Einsatz.

Besonders hervorzuheben ist dabei das große Engagement von Schülern, die sich mit viel Einsatz und einem starken Bewusstsein für ihre Umwelt eingebracht haben.

 

Der Prozess gipfelte in vier Final-Pitches vor einer internationalen Jury, die die Projekte nach ihrer Wirkung auf regionale Herausforderungen bewertete:

  • den Biolago Saifnitz in einen ganzjährig nutzbaren regenerativen Ort verwandeln (Tarvisio, Udine – Italien)
  • Abfälle in der Natur der Region Nassfeld-Pressegger See, Lesachtal und Weissensee - NLW (Kärnten - Österreich) reduzieren
  • das Burjé-Gebiet in Alta Badia aufwerten (Bozen – Italien)
  • die Strada della Vena in Arabba–Colle S. Lucia (Belluno – Italien) wiederbeleben

 

Die Ideen wurden vor einer internationalen Jury präsentiert und bilden nun die Grundlage für weitere Umsetzungsschritte im Projekt.

Ein neuer Weg für den Tourismus

Regenerate zeigt, wie Tourismus als positive Kraft wirken kann. Im Fokus stehen:

  • Zusammenarbeit über Regionen und Länder hinweg
  • neue Denkweisen und innovative Lösungsansätze
  • die aktive Einbindung der Menschen vor Ort
  • sowie die Entwicklung zukunftsfähiger Modelle für den Alpenraum  


Ein Weg, der in die Zukunft weist.