Wandel bar

UNSere Kategorien:

Nachhaltigkeit bedeutet für uns, die Region fit für morgen zu machen. Der Tourismus fungiert dabei als Plattform, Impulsgeber und Vernetzer. Unsere Projekte teilen sich in zwei Bereiche, die du an den Symbolen erkennst:

 Für die Region: Strategische Entwicklungsprojekte und Netzwerke, die im Hintergrund die Rahmenbedingungen für einen lebenswerten Lebensraum schaffen.

 Für dich vor Ort: Initiativen und Angebote, die den Wandel direkt im Alltag oder im Urlaub sichtbar, spürbar und nutzbar machen.

Projekt:

E-Carsharing „FReD“

Kategorie: Mobilität
SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz): Hauptfokus auf CO2-Einsparung, nachhaltige Mobilität und Klimaschutz

Betriebe/Gemeinden/Institution: Autohaus Patterer

Erklärung: Mit „FReD“ haben wir eine flexible und umweltfreundliche Mobilitätslösung direkt in den ländlichen Raum gebracht. In enger Zusammenarbeit mit der KEM „Karnische Energie“, den Gemeinden, Betrieben und Vereinen wurde ein E-Carsharing-System aufgebaut, das über ein LEADER-Projekt gefördert wurde. Dank einer einfachen Buchungs-App und attraktiver Tarife ist „FReD“ für Einheimische im Alltag und für Urlaubsgäste in den Regionen Nassfeld-Pressegger See, Lesachtal und Weissensee die perfekte Ergänzung zu Bus und Bahn. Das Besondere: Die Fahrzeuge werden von den Gemeinden vor Ort betreut, wodurch die Wertschöpfung in der Region bleibt.
FReD-Standort aufsuchen, das gebuchte Fahrzeug mit der FReD-App entsperren und mobil sein.
FReD App

Projekt:

Naturforum „Mobilität im Lebensraum“

Kategorie: Mobilität
SDG 11 (Nachhaltige Städte und Gemeinden):
Hauptfokus auf nachhaltige Lebensraumgestaltung, Besucherlenkung, Entsiegelung und umweltfreundliche Mobilitätskonzepte.

Betriebe/Gemeinden/Institution: NLW Tourismus Marketing GmbH

Erklärung: Mit dem Naturforum „Mobilität im Lebensraum“ haben wir eine Plattform für Austausch und praxisnahe Lösungen in unserer Region geschaffen. Gemeinsam mit Gemeinden, Tourismus, Wirtschaft und der Bevölkerung entwickeln wir konkrete Modelle, um Naturraum, Tourismus und die Bedürfnisse der Einheimischen in Einklang zu bringen. Als Destination in Kärnten, die das Österreichische Umweltzeichen trägt, setzen wir auf innovative Besucherlenkung und das Teilen von Best-Practice-Beispielen. Ein zentrales Ergebnis ist das vorliegende Roadbook, das Gemeinden und Organisationen als konkreter Leitfaden für smarte Mobilitätslösungen, Mikro-ÖV und Entsiegelungsmaßnahmen dient.

Zur Roadmap

Projekt

Mobilitätszentrale Nassfeld-Pressegger See, Lesachtal und Weissensee

Kategorie: Mobilität
SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur): Hauptfokus auf nachhaltiger Mobilität, Reduktion des Individualverkehrs, Förderung des öffentlichen Verkehrs, Digitalisierung von Mobilitätsangeboten, grenzüberschreitender Mobilitätslösungen sowie der Verbesserung der Erreichbarkeit für Einheimische und Gäste.

Betriebe/Gemeinden/Institution: NLW Tourismus Marketing GmbH, Mobilbüro Hermagor, Gemeinden der Region Nassfeld-Pressegger See, Lesachtal und Weissensee, Verkehrsverbund Kärnten, ÖBB, Naturpark Weissensee, Bergbahnen Nassfeld, Bus- und Taxiunternehmen der Region.

Erklärung: Mit der Mobilitätszentrale wurde eine zentrale Anlaufstelle geschaffen, die die Mobilitätsanforderungen der heimischen Bevölkerung und des Tourismus koordiniert. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem Interreg-Projekt WOM 365 sowie weiteren Mobilitätsinitiativen wurden zahlreiche Angebote miteinander vernetzt und weiterentwickelt. Im Mittelpunkt stehen dabei die optimale Nutzung vorhandener Ressourcen, die Lösung der „letzten Meile“ zwischen Bahnhöfen und Endzielen, die Förderung der Zuganreise sowie die Stärkung umweltfreundlicher Mobilitätsformen. Zu den wesentlichen Bausteinen zählen Rufbusverbindungen, Rad- und Wanderbusse, barrierefreie Mobilitätsangebote, Radanhänger im Linienverkehr sowie ein eigenes Call-Center als zentrale Servicestelle für Mobilitätsfragen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Digitalisierung der Mobilitätsangebote. Durch digitalisierte Fahrpläne und Haltestelleninformationen erhalten Einheimische und Gäste aktuelle und leicht zugängliche Informationen über das Mobilitätsangebot der Region. Dadurch wird die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel vereinfacht und die Servicequalität verbessert.

Das Besondere: Die Mobilitätszentrale denkt Mobilität ganzheitlich und grenzüberschreitend. Mobilitätsangebote verbinden die Region mit benachbarten Regionen und Italien und schaffen attraktive Alternativen zum Individualverkehr. Gleichzeitig werden digitale Lösungen in die Mobilitätskonzepte integriert, um die Nutzerfreundlichkeit weiter zu erhöhen und den Zugang zu öffentlichen Verkehrsangeboten zu erleichtern. Durch die Bündelung von Kompetenzen und die Zusammenarbeit zahlreicher Partner konnten nachhaltige Mobilitätslösungen entwickelt werden, die sowohl die Lebensqualität der Bevölkerung als auch die Attraktivität der Region für Gäste erhöhen. Gleichzeitig leisten die Angebote einen wichtigen Beitrag zur CO₂-Reduktion, stärken die regionale Wirtschaft und fördern eine langfristige Entwicklung des Lebensraums.

Projekt:

Erneuerbare Energiegemeinschaft (EEG) Nassfeld

Kategorie: Energie
SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie): Hauptfokus auf regionalen Ökostrom, CO2-Einsparung durch den Verzicht auf fossile Energieträger und den Ausbau von Photovoltaik und Wasserkraft.

Betriebe/Gemeinden/Institution: EEG Nassfeld (Kooperation der Bergbahnen Nassfeld Pramollo AG, Madritschen Seilbahnen und der Nassfeld-Liftgesellschaft)

Erklärung: Mit der EEG Nassfeld haben wir die Energieversorgung unseres Skigebietes auf ein solides Fundament gestellt. Die Seilbahnen und Beschneiungsanlagen werden mit lokalem Ökostrom aus dem Wasserkraftwerk Tröpolach und Photovoltaikanlagen – wie auf der Tröglbahn-Bergstation auf 1.400 Metern Seehöhe – betrieben. Das Projekt, das vom Klima- und Energiefonds unterstützt und technisch von der Firma Nobile umgesetzt wird, macht die Region unabhängig von fossilen Energieträgern. Das Besondere: Die Energiegemeinschaft, wird schrittweise auch für Hotels, Gastronomie und Handwerksbetriebe im Skigebiet geöffnet.

Projekt:

Erneuerbare Energiegemeinschaft (EEG) Wulfenia

Kategorie: Energie
SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie):
Hauptfokus auf regionalen Ökostrom, CO2-Einsparung durch die Verknüpfung der erneuerbaren Energieformen Wasser, Sonne und Biomasse sowie Preisstabilität für die Region.

Betriebe/Gemeinden/Institution: Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See in Kooperation mit lokalen Vorreiterbetrieben (u.a. Abwasserverband Karnische Region, Autohaus Patterer, Wiedenig GmbH, REG-Bioenergie, Elektro Schuller und Steinwender KG) sowie der Klima- und Energie-Modellregion (KEM).

Erklärung: Mit der EEG Wulfenia eGen haben die Stadtgemeinde und die heimische Wirtschaft ihre Energieversorgung auf ein solides Fundament gestellt. Gemeindeobjekte und Unternehmensstandorte schließen sich zusammen, um sich über selbst festgelegte Tarife gemeinschaftlich mit lokal produziertem Ökostrom aus Photovoltaik und Wasserkraft zu versorgen. Das Projekt, das technisch von der Nobilegroup begleitet und vom Klima- und Energiefonds unterstützt wird, stärkt die regionale Wertschöpfung.

Projekt

Das neue Weissensee-Floß

Kategorie: Energie
SDG 7 (Bezahlbare und saubere Energie): Hauptfokus auf innovative, CO2-neutrale Mobilität, Ressourcenschonung sowie die Sensibilisierung von Gästen für regionale Kreisläufe (im Besonderen bei Lebensmittel & Kulinarik) und nachhaltiges Handeln.

Betriebe/Gemeinden/Institution: Gemeinde Weissensee, regionale Produzenten, Naturpark Weissensee und Partnerbetriebe.

Erklärung: Der Weissensee ist ein Ort, an dem Entschleunigung, sportliche Aktivität an der frischen Luft und die Auszeit zwischen Berg und See wohl die wichtigsten Rollen spielen. Eine beständige Konstante seit vielen Jahrzehnten ist dabei das Weissensee-Floß. Dieses Floß ist nicht nur mit dem touristischen Angebot für die gesamte Region, sondern auch mit den Angeboten des Naturparks und der kulturellen Identität der Weissenseer:innen fest verbunden. Floßkonzerte der Trachtenkapelle, der Festgottesdienst „Religion im Einklang mit der Natur“, das beliebte Frühstücksfloß, Wissensvermittlung im Rahmen der Naturpark-Ranger Programme; das alles und noch viel mehr wäre ohne Floß undenkbar und in der gewünschten Erlebnisqualität nicht durchführbar.

 Viele wichtige Ereignisse mit Alleinstellungsmerkmal finden am Floß statt. Drei zentrale Punkte standen in der Planung im Vordergrund:
1.) Das neue Floß soll im „modern alpine lifestyle“ umgesetzt werden.
2.) Ein Schubantrieb mittels Verbrennungsmotor ist nicht mehr zeitgemäß und muss aufgrund der Weissensee-Strategie (Naturpark, Mitglied der Alpine Pearls, e5 Gemeinde, KEM-Region) mittels modernster Technik erfolgen.
3.) Auch das neue Floß soll dem Weissensee viele Jahrzehnte (50-80 Jahre!) treue Dienste erweisen.

Das Besondere: Um allen rechtlichen und technischen Anforderungen von Anfang an gerecht zu werden, wurde das Projekt durch einen beeideten Ziviltechniker für Wasserfahrzeuge und Schiffbau begleitet und die Planung entsprechend umgesetzt.

Projekt:

Slow Food Travel Alpe Adria Kärnten

Kategorie: Genuss

SDG 4 (Hochwertige Bildung): Hauptfokus auf nachhaltigen Tourismus, Erhalt der regionalen Handwerkskunst, Stärkung lokaler Betriebe und Förderung einer bewussten, nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung in der Region.

Betriebe/Gemeinden/Institution: Slow Food Travel Destination (Kooperation von Lebensmittelhandwerkern und -herstellern im Lesach-, Gail-, Gitschtal und am Weissensee)

Erklärung: Das Lesachtal, Gailtal, Gitschtal und der Weissensee bilden gemeinsam die weltweit erste „Slow Food Travel Destination“. Im Mittelpunkt stehen die lokalen Lebensmittelhandwerker und -produzenten, welche die Slow Food-Philosophie seit jeher aktiv leben. Das macht traditionelle Handwerkskunst für Einheimische und Gäste erlebbar: Die Betriebe öffnen ihre Türen, lassen sich über die Schulter schauen und geben ihr Wissen direkt weiter. Das Besondere: Durch dieses bewusste und langsame Genießen wird das Bewusstsein für regionale Produkte geschärft und die Wertschöpfung bleibt direkt bei den Produzenten in unserer Region.

Slow Food Travel Alpe Adria Kärnten

Projekt

1. Slow Food Akademie der Alpen

Kategorie: Genuss
SDG 4 (Hochwertige Bildung): Hauptfokus auf Bildung, Wissensvermittlung zum Thema gesunde Ernährung und nachhaltige Gesundheitsvorsorge für die Bevölkerung.

Betriebe/Gemeinden/Institution: Slow Food Akademie der Alpen (in der Region Nassfeld-Pressegger See, Lesachtal und Weissensee)

Erklärung: Mit der 1. Slow Food Akademie der Alpen haben wir ein interaktives Bildungsprogramm ins Leben gerufen, das Genuss, Gesundheit und Umweltschutz verbindet. In Vorträgen und Workshops vermitteln kompetente Referenten und regionale Partner wichtiges Wissen über die Herstellung, Veredelung und den bewussten Umgang mit regionalen Lebensmitteln zu fairen Preisen. Die Programme finden an verschiedenen Orten in der gesamten Region statt und richten sich an alle interessierten Menschen.

1. Slow Food Akademie

Projekt

Nachhaltige Kulinarik-Feste & Bauernmärkte der Region

Kategorie: Genuss
SDG 2 (Nachhaltige Landwirtschaft): Hauptfokus auf der Stärkung der regionalen Landwirtschaft, dem Erhalt handwerklicher Traditionen, kurzen Lieferketten und der Sicherung der lokalen Wertschöpfung durch nachhaltigen Qualitätstourismus.

Betriebe/Gemeinden/Institution: Regionale Festveranstalter, Gemeinden (Kötschach-Mauthen, Lesachtal, Hermagor, Weissensee, Kirchbach, Gitschtal) und die heimischen Direktvermarkter in Kooperation mit Slow Food.

Erklärung: Unsere traditionellen Kulinarik-Feste und regionalen Bauernmärkte rücken die Vielfalt heimischer Produkte in den Vordergrund. Bei Veranstaltungen wie dem Käsefest in Kötschach-Mauthen, dem Lesachtaler Brotfest oder den regionsweiten Bauernmärkten stehen kurze Lieferketten, der direkte Bezug zu den Produzenten und der Erhalt handwerklicher Traditionen im Mittelpunkt. Je nach Fest wird dabei auf nachhaltige Aspekte in der Verpflegung, Abfallvermeidung oder auf Umweltbildung gesetzt – wie etwa die Aufklärung über Bienenvölker beim Honigfest oder der Erhalt alter Sorten beim Apfelfest. Das Besondere: Diese beispielhaften Initiativen stärken die Kooperation zwischen Landwirtschaft und Tourismus, sichern die regionale Wertschöpfung und machen das Bewusstsein für saisonale Lebensmittel erlebbar.

Projekt

Österreichisches Umweltzeichen für die Destination NLW (UZ82)

Kategorie: Naturräume
SDG 12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion): Hauptfokus auf ganzheitlichen Ressourcenschutz, Energieeffizienz, regionale Abfallwirtschaft und die Förderung nachhaltiger Freizeit- und Mobilitätsangebote im Tourismus.

Betriebe/Gemeinden/Institution: NLW Tourismus Marketing GmbH

Erklärung: Als erste Tourismusregion Kärntens wurden wir mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Destinationen ausgezeichnet. Diese Zertifizierung bestätigt unseren langjährigen Einsatz für eine nachhaltige Lebensraumgestaltung. Das Besondere: Die Auszeichnung macht die ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung unserer Region sichtbar und bietet sowohl der heimischen Bevölkerung als auch umweltbewussten Gästen eine klare Orientierung für eine lebenswerte Zukunft.

Projekt

Green Experiences 

Kategorie: Naturräume
SDG 15 (Leben an Land):
Hauptfokus auf umweltfreundlicher Anreise (Bus, Bahn, Rufbus), sanftem Naturtourismus und der bewussten Entlastung der Umwelt durch optimierte Besucherströme.

Betriebe/Gemeinden/Institution: NLW Tourismus Marketing GmbH

Erklärung: Mit den „Green Experiences“ haben wir speziell gestaltete Erlebnistouren entwickelt, die Natur und Kultur unserer Region auf sanfte Weise spürbar machen. Begleitet von heimischen Guides entdecken Gäste die Region abseits des Gewohnten, während gleichzeitig die kulinarischen Schätze der lokalen Slow Food-Betriebe eingebunden werden. Das Besondere: Um eine umweltfreundliche Anreise mitten in die Natur zu garantieren, werden alle Abläufe und Startzeiten im Vorfeld exakt auf den öffentlichen Verkehr wie Bus, Bahn oder Rufbus abgestimmt. So verbinden wir echten, erholsamen Genuss mit aktivem Klimaschutz und entlasten die sensiblen Naturräume.

Projekt

Klima- und Energiemodellregion (KEM) Tourismus

Kategorie: Naturräume
SDG 12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion):
Hauptfokus auf einem umfassenden 10-Punkte-Maßnahmenplan für den Klimaschutz, Energieeffizienz, Müllvermeidung (Zero Waste) und den Schutz der Naturräume.

Betriebe/Gemeinden/Institution: Gemeindeverband Karnische Region (GKR) als Projektträger (in enger Kooperation mit der NLW Tourismus Marketing GmbH)

Erklärung: Gemeinsam mit einem regionalen Netzwerk aus öffentlichen Institutionen und privaten Unternehmen wurde ein Nachhaltigkeitskonzept mit einem konkreten 10-Punkte-Maßnahmenplan erarbeitet. Die Handlungsfelder umfassten wichtige Kernthemen wie Energieeffizienz, Müllvermeidung, klimafreundliche Anreise und die Stärkung regionaler Lebensmittel. Das Besondere: Durch die Zusammenarbeit aller Partner wurden theoretische Klimaschutzziele in messbare, praxisnahe Maßnahmen umgewandelt, die die Region langfristig ökologisch und ökonomisch stärken.

Projekt

Green Event: Tourismussymposium „Bürger, Bauer, Bettenmann“

Kategorie: Naturräume
SDG 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele): Hauptfokus auf der Vernetzung und dem strategischen Austausch zwischen Landwirtschaft, Bevölkerung und Tourismus zur gemeinsamen Gestaltung der regionalen Zukunft.

Betriebe/Gemeinden/Institution: NLW Tourismus Marketing GmbH

Erklärung: Das Tourismussymposium „Bürger, Bauer, Bettenmann“ widmete sich der Symbiose zwischen Landwirtschaft, Lebensraum und Tourismus. Im Zentrum der Veranstaltung standen der fachliche Austausch über die Zukunft der Region, die Vorstellung der Kärntner Tourismusreform sowie praxisnahe Impulse zu den Themen Regionalität, Gesundheit und nachhaltiges Lebensraummanagement. Abgerundet wurde der inhaltliche Austausch durch den „Markt des guten Geschmacks“, bei dem heimische Produzenten die kulinarische Vielfalt der Region präsentierten. Das Besondere: Passend zum inhaltlichen Kern wurde das Symposium als zertifiziertes Green Event durchgeführt – mit klimaschonender, kostenloser Bus-Anreise für die Teilnehmer, konsequenter Abfallvermeidung und einem barrierefreien Zugang.

Projekt

Naturforum 4.0 – Lebensräume gestalten

Kategorie: Naturräume
SDG 15 (Leben an Land):
Hauptfokus auf nachhaltiger Lebensraumgestaltung, Besucherlenkung, Schutz sensibler Naturräume, sanfter Mobilität sowie dem respektvollen Miteinander von Einheimischen, Gästen, Landwirtschaft und Tourismus.

Betriebe/Gemeinden/Institution: ARGE Naturforum 4.0, NLW Tourismus Marketing GmbH, Gemeinden der Region Nassfeld-Pressegger See, Lesachtal und Weissensee, REVITAL Integrative Naturraumplanung GmbH, Tourismusorganisationen, Grundeigentümer, Vereine und regionale Interessensgruppen.

Erklärung: Mit dem Projekt „Naturforum 4.0“ haben wir einen innovativen Prozess zur nachhaltigen Gestaltung unserer Lebensräume geschaffen. Gemeinsam mit Gemeinden, Tourismus, Landwirtschaft, Grundeigentümern, Naturschutzorganisationen und der Bevölkerung wurden für die unterschiedlichen Lebensräume der Region nachhaltige Wege- und Besucherlenkungskonzepte entwickelt. Ziel war es, Naturraum, Freizeitnutzung, Tourismus und die Bedürfnisse der heimischen Bevölkerung langfristig in Einklang zu bringen. Grundlage dafür bildeten umfangreiche Naturraumanalysen, Infrastrukturerhebungen, Workshops und Beteiligungsprozesse sowie die Entwicklung konkreter Maßnahmen für die einzelnen Lebensräume.

Das Besondere: Naturforum 4.0 betrachtet den Lebensraum ganzheitlich. Für die Regionen Weissensee, Stockenboi, Gitschtal–Hermagor–Kirchbach–St. Stefan, Kötschach-Mauthen sowie den Karnischen Kamm wurden maßgeschneiderte Wegeentwicklungspläne erarbeitet. Diese umfassen Besucherlenkung, die Weiterentwicklung von Wander-, Rad- und Mountainbikeangeboten, die Schaffung von Bike-&-Hike-Lösungen, die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs, digitale Informationssysteme, Verhaltenskodizes für ein respektvolles Miteinander im Naturraum sowie konkrete Maßnahmen zur Sicherung der Natur- und Erlebnisqualität. Damit entstand ein einzigartiges Instrument, das den Gemeinden und Tourismusorganisationen als strategischer Leitfaden für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Lebensräume dient.

Projekt

Wise on Ice - Ideen für ein besseres Hier. Jetzt.

Kategorie: Naturräume
SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz):
Vollkommen neuartiges Kultur-Projekt mit Hauptfokus auf Umsetzung nachhaltiger, regionaler Projekte mittels innovativem Crowdfunding.

Betriebe/Gemeinden/Institution: Gemeinde Weissensee in Kooperation mit Kultur-Konzepte Out oft he Box, Dr. Martina Taubenberger aus München und dem norwegischen Eis-Musik-Künstler Terje Isungset.

Erklärung: Kunst fördert Nachhaltigkeit - ein Projekt, um Ideen und Initiativen zum Thema ökologische Nachhaltigkeit in der Gemeinde, in der Region, in Kärnten mittels begleiteten Crowdfunding-Kampagnen zur UMSETZUNG zu bringen. Innovative Projekte und Ideen zum Thema ökologische Nachhaltigkeit mit Bezug zum Weissensee, der Region, zu Kärnten von Personen, Vereinen, Kommunen, Unternehmen, Initiativen wurden mittels einer begleiteten Crowdfunding-Kampagne in Umsetzung gebracht.

Siehe https://wise-on-ice.at 

 Österreichs 1. Crowdfunding-Wettbewerb zur ökologischen Nachhaltigkeit mit Bezug zu Kärnten. Erfüllte die Idee die Anforderungen wurde ein Crowdfunding-Workshop von Profis für die Umsetzung einer sogenannten Kampagne angeboten. Die Anforderungen waren einfach. Eine Kurze Beschreibung der Idee / des Projekts zur Verbesserung der ökologischen Nachhaltigkeit eines Ortes / einer Region in Kärnten genügte. Eingereicht werden konnten Erfindungen, Dienstleistungen, Baumaßnahmen, Aktionen, Projekte, Veranstaltungen, Kommunikationsmaßnahmen, Publikationen, etc. Das Projekt / die Idee musste nicht unbedingt gemeinnützig sein, sollte aber ein Projektbudget € 15.000 und 30.000 aufweisen.

Das Besondere: Nach den erfolgreich umgesetzten Test-Piloten in Kärnten ist geplant das Projekt auf die Europäische Union auszurollen. Dazu wurde ein aufwendiger Förderantrag bei Creative Europe gestellt. Inklusive Dokumentarfilm und Übertragung eines weiteren Eismusik-Konzerts vom Weissensee auf die Europäischen Kinoleinwände.

Projekt

Green Event Nassfeld Mountain Winterkonzert

Kategorie: Ressourcen bewusst nutzen
SDG (12 (Nachhaltiger Konsum und Produktion):
Hauptfokus auf nachhaltige Veranstaltungsorganisation, klimafreundliche Mobilität, Ressourcenschonung, regionale Wertschöpfung sowie die Sensibilisierung von Gästen für nachhaltiges Handeln.

Betriebe/Gemeinden/Institution: NLW Tourismus Marketing GmbH, Nassfeld-Pressegger See, Semtainment, Bergbahnen Nassfeld, Österreichisches Umweltzeichen, regionale Produzenten und Partnerbetriebe.

Erklärung: Mit dem Nassfeld Mountain Winterkonzert 2022 wurde erstmals ein Großevent am Nassfeld nach den Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens als zertifiziertes Green Event umgesetzt. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie moderne Eventorganisation, touristische Attraktivität und Nachhaltigkeit erfolgreich miteinander verbunden werden können. Ziel war es, die ökologischen Auswirkungen der Veranstaltung zu minimieren und gleichzeitig das Bewusstsein der Besucherinnen und Besucher für nachhaltiges Handeln zu stärken. Im Mittelpunkt standen klimafreundliche Mobilitätsangebote, die eine umweltschonende Anreise ermöglichten. Besucherinnen und Besucher konnten mit ihrer Eintrittskarte öffentliche Verkehrsmittel und Shuttleangebote kostenlos nutzen. Ergänzend dazu wurden regionale Produkte und Lieferanten bevorzugt eingebunden, Maßnahmen zur Abfallvermeidung und Mülltrennung umgesetzt sowie ein ressourcenschonender Umgang mit Energie und Wasser sichergestellt. Auch Barrierefreiheit und soziale Nachhaltigkeit waren wesentliche Bestandteile des Veranstaltungskonzeptes.

Das Besondere: Das Green Event Nassfeld Mountain Winterkonzert machte Nachhaltigkeit für tausende Gäste unmittelbar erlebbar. Es zeigte, dass hochkarätige Veranstaltungen auch unter Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kriterien erfolgreich durchgeführt werden können. Damit wurde ein wichtiges Signal für die nachhaltige Weiterentwicklung des Tourismus gesetzt und ein Vorzeigebeispiel geschaffen, wie Veranstaltungen einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten können.